Die Außenanlagen der Akademie der Künste entstanden 1960 als gemeinsame Arbeit von Werner Düttmann (Architektur) und Walter Rossow (Landschaft) im Kontext der INTERBAU 1957. Für die erneute Überarbeitung beauftragte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung TOPOS mit einer gartendenkmalpflegerischen Bestandserfassung, Bewertung und einem Maßnahmenkonzept.
Im Fokus standen der Erhalt der historischen Material- und Raumstruktur, der Schutz prägender Altbäume sowie eine klimaresiliente und insektenfreundliche Vegetationsentwicklung. Durch freigelegte Blickachsen, präzise Wegführungen und die denkmalgerechte Einbindung temporärer Elemente entstand ein durchgehender kuratorischer Außenraum, der Kunst, Natur und Aufenthalt verbindet: Henry Moores „Liegende“ markiert als Kunstdenkmal den Auftakt am Entree. Wasserbecken und Betonstelen blieben als raumbildende Elemente erhalten.